Unsere neuen Räume
Wie es dazu kam
Anfang 2011 kam der Gedanke auf, dass die Zeit im E-Werk zu Ende geht, und wir eigene Räume bekommen sollten.
Zuerst wurde noch intensiv gesucht, doch dann wurde uns bewußt, dass wir bei den Mietpreisen in Erlangen wirklich ein Wunder brauchen, damit aus diesem Gedanken Wirklichkeit wird.
So haben wir dieses Anliegen immer wieder im Gebet zu Gott gebracht.
Mitte November 2011 kam ein Anruf, in dem uns Räumlichkkeiten in Eltersdorf angeboten wurden, und uns wurde immer mehr bewußt, dass es das ist, was der Herr für uns hat.
Wie geht es weiter?
Da der ganze Komplex für uns zu groß ist, mieten wir "nur" einen Teil davon, ca. 250qm. 150qm für den Gottesdienstraum und die weiteren 100 qm für 2 Gruppenräume, 1 Cafe-Lounge und sanitäre Anlagen.
Zuerst wurde geredet und geplant und jetzt ist der Plan beim Bauamt zur Genehmigung. Bis die Genehmigung vorliegt sind innen noch viele Arbeiten zu erledigen:
Die Lüftung muss so umgeschaltet werden, dass wir alle Räume erreichen, aber "unser" Heizstrang von dem anderen Teil getrennt ist.
Der Strom muss so "entzerrt" und getrennt werden, dass alles was in unseren Räumen über unseren Zähler läuft, aber der andere Teil davon völlig getrennt ist.
Wenn die Genehmigung vorliegt, werden vier Fenster für die Gruppenräume neu in die Außenwand eingebaut, außerdem eine Fluchttüre für den Gottesdienstraum.
Dann werden Wände eingezogen, die die einzelnen Räume und Bereiche trennen
Kabel werden verlegt, Steckdosen, Lampen, Schalter etc.
Eine Küche mit Bar wird eingebaut
und dann wird alles wohnlich und gemütlich gestaltet.
Also, um es mit ein paar Worten zu sagen: Da liegt noch viel Arbeit vor uns.
Was brauchen wir?
1. Gebet!
Alles beginnt mit Gebet, und uns wurde sehr bewußt, wie wichtig das Gebet und das Durchtragen im gebet gerade für diese Zeit ist!
Es gibt zwar ein "Gebetsteam", das darin seine Aufgabe sieht, aber wir möchten Jeden aufrufen und auffordern, mit dafüür zu beten
2. Arbeiter
Jede Arbeit braucht ihre Zeit und denfähigen Arbeiter.
Wir möchten daher Jeden bitten, sich mit einzubringen in dem Mass, das er fähig und bereit ist, zu geben
3. Geld
Da wir bisher keine eigenen Räume hatten (bzw. schon lange nicht mehr hatten) müssen wir alles kaufen, was wir brauchen, und das ist nicht wenig:
Stühle (ca 75 Stück, Tische, Lampen, Farben, Gardinen etc)
Wir haben eine n"Baufond" eingerichtet, auf den man unter dem Stichwort "Neue Räume" auf das Konto der Gemeinde 86921 bei der Sparkasse Erlangen (BLZ 76350000) gerne spenden darf, um das Vorhaben zu unterstützen.
Ganz klar haben wir gesagt, dass wir keine Schulden machen werden! Was wir nicht bezahlen können, werden wir nicht haben und müssen wir vom Herrn erbeten.
Bildergalerie des Umbaus
Der Blog: Es tut sich was
Freitag, 27. Januar 2012 - 15:47 Uhr
Der Bauantrag ist durch

Schon am Dienstag ereilte uns die frohe Kunde, dass die Baugenehmigung vorliegt. Damit ist der Bauantrag in knapp vier Wochen (abgegeben zwischen den Jahren) bearbeitet worden.
O-Ton eines Beobachters: "Das erfüllt alle Kriterien eines Wunders".
Damit können wir jetzt alle Arbeiten anfangen, wie Fenster und Fluchttüre aus der Wand stemmen und einbauen oder Zwischenwände setzen.
Das Marktleiterbüro wird gerade (siehe Bild) in seine Einzelteile zerlegt, die Schränke der ehemaligen Metzgerei sind abgebaut und abtransportiert, die Lüftungsein-und Ausgänge hängen fast alle da, wo sie sollen und der Boden ist von verklebten Plastikschindeln befreit.
Montag oder Dienstag kommen 870qm Rigipsplatten und eine ganze Menge Aluminiumprofile, und wir hoffen, dass wir nächste Woche mit den Wänden beginnen können.
Bitte betet für gutes Gelingen und rasches Vorwärtskommen
Sonntag, 22. Januar 2012 - 06:44 Uhr
Nach der ersten Woche

Die erste Woche Arbeit ist vorbei, und zu sehen ist für den Aussenstehenden noch fast gar nichts. Nur dass es noch schmutziger ist, als vorher.
Aber:
Die abgehängte Schürze mit den Glasscheiben ist verschwunden.
Die Lampenbänder sind jetzt so platziert, wie sie sollen, und fast alle auch schon angeschlossen. Die Kabel sind aus dem Schaltschrank entfernt und auch schon zum Teil herausgezogen. Das ist eine schwere Arbeit. Irgendwie ist es uns gelungen (oder hat es dem Herrn gefallen), dass alle die Kabel, die wir herausziehen müssen, unter allen anderen (100) Kabeln drunter liegen. Und wir hängen da wie der Affe an der Palme oben mit einer Hand an der Kabelpritsche und versuchen mit der anderen Hand das Kabel irgendwie zu bewegen.
Das Büro des Markleiters ist entkabelt (jedenfalls an den Wänden, die wir abreißen wollen, und nächste Woche beginnt dann die Demontage dieses Büros.
Ich hoffe, dass wir nächste Woche auch an die Fensterstürze gehen und an den Türsturz, weil das noch mal richtig viel Dreck macht und nötig ist, damit wir die Fenster und die Türen einbauen können.
Mittwoch, 18. Januar 2012 - 15:43 Uhr
Die Arbeit hat begonnen

Jetzt in der dritten Woche des neuen Jahres haben die Arbeiten begonnen. Johnny hält sich jeden Vormittag frei um mitzuhelfen, und geht dann um 13.00h in die Arbeit. Was für ein Einsatz. Da wir nicht alles mieten können, sondern nur einen Teil, muss der gesammte Strom entzerrt werden. Was geht auf unseren Zähler, und welches Kabel muss auf einen anderen Zähler umgelegt werden?
Die Lichtbänder müssen wir so kürzen und anpassen, dass sie in die vorgeplanten Räume hineinpassen, und die Aluminiumprofile für die Wände richtig gesetzt werden können. Dann wieder Leitungen verlängern, Lampen anschliessen. Und alles in lufitger Höhe.


